EMS Gerät – Modell Ratgeber 2017

Das solltest Du beachten, wenn Du ein EMS Gerät kaufen möchtest

Wir helfen Dir dabei und stellen Dir die aktuellen Top Modelle der aktuellen EMS Geräte vor. Im Kurzratgeber findest du einige Informationen. So kannst Du ganz einfach das passende EMS Gerät für deine Anwendung finden.

Auf der Startseite findest du alles was wissen musst, wenn du ein Tens Gerät kaufen willst.

ÜBERSICHT DER EMS GERÄTE 2017

 EinsteigermodellMittelklasseOberklasseProfiklasse
Prorelax Duo
Modell:Prorelax DuoSaneoSPORT EMSSTIM-PRO X9+Compex SP 4.0
Anzahl der Kanäle:2244
Programme:16204530
Elektrodenanzahl:4888
Gewicht:70gk.A220gk.A
Preis ab:30-40 €70 €180 €500 €
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Ihr Wegweiser – Was Sie wissen sollten bevor Sie ein EMS Gerät kaufen.

Sixpack ohne Fitnessstudio – und das soll funktionieren?

Es klingt verlockend, einfach ein EMS Gerät kaufen und sich das tägliche ermüdende Training im Fitnessstudio ersparen. Zu verlockend um wahr zu sein? Durch ein EMS Gerät werden nämlich Ihre Muskeln genauso stimuliert, wie wenn Sie selbst über Nervenimpulse, Befehle an Ihre Muskeln weiterleiten. Muskeln werden mit Strom bewegt. Sie merken das, wenn Sie eine gewischt bekommen. Sie zittern – dann aber mehr oder weniger unkontrolliert. Nun stellen Sie sich einmal vor, man würde Sie mit anhaltenden Impulsen immer wieder unter Strom setzen. Ganz schön anstrengend auf Dauer, finden Sie nicht auch?

Genau das ist der Knackpunkt bei der EMS. Ihr EMS zwingt Ihre Muskeln quasi immer wieder zur Kontraktion, Ihr Muskel arbeitet, verbraucht Energie und wird dadurch trainiert. Alles schön und gut, aber brauchen wir dann überhaupt Sport machen, wenn wir auch einfach ein EMS Gerät kaufen können. Ja !, den ein EMS Gerät kann zwar unterstützend wirken, aber den täglichen gezielten Muskelaufbau nicht ersetzen. (Wobei unterstützt ein EMS Gerät?).

 

Wieso ist ein EMS Gerät überhaupt sinnvoll?

Alles, was Sie bewegen und häufig benutzen, stärkt ihr Körper. Das gilt auch für Ihre Sinnesorgane und für Ihren Geist. Muskeln, die ständig gebraucht werden, werden stärker und dabei ist es dem Muskel egal, woher die Stimulation kommt. Fakt ist, er wird gebraucht, weshalb er stark sein muss, damit er weniger schnell ermüdet und die Last aushalten kann. Ein natürlicher Lebensstil auf den funktionellen Zusammenhängen unserer Körpermaschinerie begründet würde viel Bewegung voraussetzen, weshalb wir uns um unsere Muskeln keine Sorgen machen müssten. Der moderne Mensch sitzt aber den Groß- teil seiner Lebenszeit in der Schule, im Büro und am Esstisch ab.

Auch handwerkliches Arbeiten an Maschinen erfordert nicht die Körperdynamik, die unserem Leib lieb wäre. Der moderne Lebensstil fordert nur einen Bruchteil unserer gesamten Muskeln, weshalb der größte Anteil davon regelrecht verkümmert. Und hier tut sich ein weiteres Problem auf:

Manche Ihrer Muskeln sind vielleicht schon so lange außer Dienst, dass sie völlig in Vergessenheit geraten sind. Sie können entsprechende Muskeln vielleicht gar nicht mehr bewusst ansteuern. Sie haben vergessen, wie das geht. Solche Muskeln tendieren dann blöderweise oft dazu, unkontrolliert zu verspannen. Ohne die Fähigkeit, den Muskel aktiv zu entspannen, wird er auf Dauer weh tun. Massagen können dann zwar Abhilfe schaffen, aber die Verspannung, und damit auch der Schmerz, wird zurückkommen.

EMS Geräte können Ihnen also nicht nur dabei helfen, Muskeln aufzubauen, sondern auch in erster Linie wieder das Gefühl Ihrer Muskeln zurück zu erlangen. Deshalb finden EMS Geräte beispielsweise in vielen Reha-Kliniken Anwendung. Nach langwierigen Verletzungen können die Strom erzeugenden EMS Geräte zu gezielten Muskelaufbau- und -regenerationsbehandlungen genutzt werden, ohne dass die verletzten Stellen zu sehr überansprucht werden.

Wobei unterstützt ein EMS Gerät?

Um es einmal kurz auf den Punkt zu bringen: EMS Geräte helfen im Allgemeinen bei:

  • der Steigerung der Durchblutung von Muskeln und Gewebe
  • der Entspannung und tragen so zur Stressreduktion bei.
  • der Anregung des Stoffwechsels.
  • der Entkrampfung von Muskeln wie bei einer Massage.
  • der Straffung des Gewebes.

Ergänzend unterstützt die EMS im Sportbereich bei

  • dem Aufwärmen der Muskeln.
  • Muskelschnellkrafttraining
  • Muskelausdauertraining
  • Erhöhung der Muskelkraft und des Muskelvolumens.
  • der Muskelentschlackung.

Nun haben Sie einen kleinen Überblick darüber erhalten, wobei ein EMS Gerät Sie unterstützen kann. Wichtig sei an dieser Stelle nochmals das Wort „unterstützend“ betont zu erwähnen. EMS Geräte sind kein Trainingsersatz, sondern eine Trainingsunterstützung. Muskeln sind die eine Stellschraube, wenn es um Bewegung geht, Sehnen, Bänder und Gelenke die anderen. Was bringen Ihnen die stärksten Muskeln der Welt, wenn Ihre Gelenke so eingerostet sind, dass Sie diese gar nicht mehr bewegen können?

Sportler greifen vor allem dann auf EMS Geräte zurück, wenn eine Verletzung das Training verhindert. Um zumindest die antrainierten Muskeln nicht zu verlieren, können hier EMS Geräte die betroffenen Muskeln auf Trapp halten, damit der Sportler nicht wieder völlig von vorn anfangen muss. Vor einem Wettkampf ist ein anderer Sportler vielleicht aufgeregt und hat Schwierigkeiten damit, sich zu entspannen.

Eine lange Anfahrt kann dann genutzt werden, um die Muskeln zu entspannen und bereits vorzuwärmen. Die Qualität eines Sportlers hängt nicht nur von seiner Leistung ab, ferner ist auch seine Regenerationsfähigkeit von großer Wichtigkeit. Denken Sie z.B. an eine Fußball-WM. Viele Spiele in kürzester Zeit. EMS Geräte helfen somit bei der Regeneration und die Einsatzbereitschaft kann schneller wieder hergestellt werden.

Wie arbeitet ein EMS Gerät?

Normalerweise ist, wie wir das auch erwarten, das Gehirn ist der Oberbefehlshaber und damit Impulsgeber für unsere Muskeln. Damit die Befehle auch beim Muskel ankommen, leiten Nerven diese an die Muskeln weiter. Eine ziemliche schnelle Art der Informations übertragung, weshalb die Bewegung fast unverzüglich folgt. Warum geht das eigentlich so schnell? Ganz einfach, weil Strom eben ganz schön schnell ist. Nerven sind nichts anderes als biologisch abbaubare elektrische Kabel. Daher kommt wohl auch das elektrisierende Gefühl, wenn man Sport macht.

Die Muskeln verarbeiten dann das Signal, welches daraufhin in eine Bewegung übersetzt wird. Der Muskel wird also mit Stromimpulsen gesteuert und diese Maschinerie funktioniert auch, wenn der Impuls nicht vom Gehirn kommt. Muskeln können nämlich nicht unterscheiden, woher der Impuls kommt, aber wenn ein Impuls da ist, dann folgt Bewegung. EMS Geräte nutzen also lediglich diese biologischen maschinellen Zusammenhänge aus, um Muskeln in Bewegung zu versetzen. Wie schnell die Muskeln dabei bewegt werden und wie stark und intensiv die Kontraktionen sind, wird maßgeblich von der Frequenz der Impulse gesteuert, die das Reizstromgerät abgibt. Woher weiß man also, welche Frequenzen man braucht? …durch Ausprobieren. Heute weiß man, dass Muskeln dann kontrahieren, wenn man mit Frequenzen zwischen 1 und 50 Hz arbeitet.

Niederfrequente EMS arbeitet im Bereich 1 bis 10 Hz. Die Impulsdauern und Intensitäten sind dabei oftmals erhöht. Es werden lange, intensive Kontraktionen erzeugt, die etwa denen beim Krafttraining mit großem Gewicht und langsamer Übungsausführung gleichen. Dadurch wird die Muskelkraft und die Muskelausdauer trainiert.

Neben der Frequenz spielen auch Impulsdauer, Impulsintensität und die Pausen zwischen den Impulsen eine Rolle. Mittelfrequente EMS arbeitet mit Frequenzen zwischen 20 und 50 Hz. Dabei werden die Muskeln rasch kontrahiert. Das fördert die Durchblutung und die Stoffwechselprodukte werden effektiver abtransportiert. Der Muskel entschlackt und wird gleichzeitig besser mit Sauerstoff versorgt.

Wie unterscheidet sich ein EMS Gerät von einem Tens Gerät?

EMS Geräte und TENS Geräte funktionieren im Grunde nach dem gleichen Prinzip: Strom wird über Elektroden durch die Haut in den Körper geleitet und stimuliert oder reizt dann da irgendetwas in uns. Worin liegt also der Unterschied?

Die Lösung ist der Reizstrom selbst. Dieser wird nämlich i.d.R. nicht konstant sondern als sogenannte Stromimpulse abgegeben. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Strom auf bestimmte Weise an und abgeschalten wird – mal schneller, mal langsamer, vielleicht wechselt sich auch mal das Vorzeichen (Wechselstrom). Strom ist nicht gleich Strom, denn die Effekte im Körper können ganz unterschiedlich sein. Das Anwendungsziel bestimmt somit, wie Sie den Strom einzustellen haben, damit die gewünschte Wirkung eintritt.

Dabei versucht man, gezielt Nerven zu stimulieren, die dann die Schmerzweiterleitung vom Rückenmark zum Gehirn unterbinden sollen. Hierbei werden dabei manchmal auch Muskeln angeregt, EMS und TENS können also durchaus überlappen. Außerdem haben neben dem Steuergerät auch die Elektroden Einfluss auf die gezielte Wirkung. Hauptsächlich sind aber die Stromimpulse selbst die Ursache der Wirkung und deshalb kommen für TENS und EMS Anwendungen oftmals unterschiedliche Geräte zum Einsatz. Die EMS arbeitet beispielsweise nicht im hochfrequenten Bereich.

Damit eine Muskelkontraktion erreicht wird, sollten die Frequenz 50 Hz nicht überschreiten, denn Muskelarbeit heißt auch, dass der Muskel dynamisch zwischen Anspannung und Entspannung wechselt. Hohe Frequenzen führen normalerweise nicht zu einer Muskelkontraktion, weshalb ein Reizstromgerät, welches nur über 50 Hz arbeitet, ungeeignet für eine EMS Anwendung wäre. Sogenannte Kombi Geräte, die beides können, bieten einen großen Frequenzbereich von wenigen bis über 100 Hz.

Achten Sie also beim EMS Gerät kaufen darauf, dass das Gerät jene Frequenzen unterstützt, die für die EMS wichtig sind (1-50 Hz). Weitere Tipps die Sie benötigen wenn Sie ein EMS Gerät kaufen möchten, erfahren Sie wenn Sie einfach weiter lesen.

Worauf achte ich beim EMS Gerät kaufen?

Da Sie sicherlich kein Geld verschwenden wollen, sollten Sie sich vorher einmal Gedanken machen, ob Sie ein EMS Gerät kaufen wollen. Was erhoffen Sie sich von dessen Anwendung? Sind Sie vielleicht gar nicht in der Lage, ein EMS Gerät gefahrlos anwenden zu können, weil Sie beispielsweise einen Herzschrittmacher tragen? Fragen über Fragen. Wir hoffen, einige Ihrer Fragen im Folgenden beantworten zu können.

Kann ich ein EMS Gerät kaufen und gefahrlos anwenden?

EMS Geräte birgen dieselben Risiken und Nebenwirkungen wie TENS Geräte. Ein EMS Gerät kaufen Sie deshalb nur dann, wenn Sie

  • NICHT an Epilepsie oder Parkinson leiden,Achtung
  • KEINEN Herzschrittmacher oder sonstige elektrischen Implantate tragen,
  • KEINE metallischen Implantate tragen,
  • KEINE Thrombosen in Venen oder Arterien haben,
  • und/oder NICHT schwanger sind.

Ausschließlich dann, wenn keines dieser Kriterien erfüllt ist und Sie mit einem Arzt oder Fachmann vorab gesprochen haben, können Sie den Wunsch hegen, ein EMS Gerät kaufen zu wollen.

 

Brauche ich überhaupt ein EMS Gerät kaufen?

Wenn Sie sichergestellt haben, dass Sie ein EMS Gerät gefahrlos benutzen können, ist es an der Zeit sich zu fragen, ob ein EMS Gerät kaufen für Sie sinnvoll ist. Hierzu könnten Sie sich z.B. folgende Fragen stellen:

  • Bin ich gerade verletzt, will meinen Trainingsfortschritt aber nicht verlieren?
  • Will ich meine körperliche und mentale Leistungsfähigkeit zusätzlich steigern?
  • Möchtel ich meinen Körper bei der Entspannung und Regeneration unterstützen?
  • Will ich durch gezieltes Beckenbodentraining meine Inkontinenz besiegen oder vorbeugen?
  • Muss ich oft lange Strecken zum nächsten Wettkampf fahren und habe dann kaum noch Zeit, mich aufzuwärmen?
  • Kann ich mich schlecht entspannen und suche ein kleinen Helfer zur Stressreduktion?
  • Will ich die Durchblutung in meinen Muskeln fördern, damit diese besser mit Sauerstoff versorgt sind und dadurch leistungsfähiger sind?
  • Ich bin gerne mal verspannt, es ist aber niemand zu Hause, der mich massieren möchte?

Konnten Sie bereits ein paar dieser beispielhaften Fragen mit JA beantworten? Dann ist ein Reizstromgerät vielleicht das Richtige für Sie. Was sagt denn eigentlich Ihr Arzt oder Personal Trainer dazu? Fragen Sie nach, ob es sich für Sie lohnt und Sie ein EMS Gerät kaufen sollen?

Welches ist das passende EMS Gerät?

Sie sollten natürlich ein passendes EMS Gerät kaufen, wenn Sie einen echten Anwendungserfolg erzielen wollen. Doch welches ist das passende EMS Gerät? Wie bereits erwähnt, ist der Frequenzbereich in erster Linie entscheidend. Reizstromgeräte, die keine Frequenzen zwischen 1 und 50 Hz unterstützen, sind keine echten EMS Geräte, denn nur im mittleren und niederen Frequenzbereich erfolgt eine echte Muskelstimulation mit Kontraktion. Ferner ist die Anzahl der Kanäle wichtig.

Je nach Ihren Anwendungszielen ist vielleicht eine großflächige Anwendung am Körper nötig. Ihr EMS Gerät bräuchte in diesem Fall eine angemessene Anzahl an Kanälen – ein oder zwei Kanäle reichen dabei eventuell nicht aus.

Sie wollen Ihr EMS Gerät kaufen und gerne während des Trainings unterstützend einsetzen? Dann muss das Gerät handlich genug sein, dass es nicht stört beim Training und dass Sie es überhaupt mobil anwenden können. Das EMS Gerät sollte in diesem Fall eine sichere Befestigungsmöglichkeit bieten und stabil genug gebaut sein, dass es nicht gleich beim ersten Sturz zu Bruch geht.

Sie sehen, die Anforderungen sind ganz individuell je nach Anwendungsziel zu definieren. Seien Sie also präzise bei der Formulierung Ihres persönlichen Anwendungsziels. Sprechen Sie deshalb doch einfach einmal mit Ihrem Personal Trainer oder sportlichem Fachpersonal, wenn Sie keinen Personal Trainer haben. In beinahe jedem Fitnessstudio tummeln sich Trainer herum, die dem Hobby-Arnold-Schwarzenegger erklären, wie die Geräte anzuwenden sind.

Gehen Sie einfach beim nächsten Fitnessstudio vorbei und fragen Sie nach, ob sie jemanden haben, der sich mit EMS auskennt. Danach können Sie sich ein EMS Gerät kaufen. Wir Wünschen Ihnen viel Spaß damit.