Häufig gestellte Fragen ?

 

Wofür steht TENS?

TENS ist die Abkürzung für Transkutane Elektrische Nerven Stimulation. Damit wird eine Methode zur Reizstrombehandlung beschrieben. Hierbei wird Strom über Elektroden durch die Haut geleitet, sodass die elektrischen Stromimpulse Nerven unter der Haut stimulieren. Die Kontrollschrankentheorie erklärt, warum Reizstrom, der Nerven stimuliert, Schmerzleiden therapieren kann.

Ist die Anwendung mit einem Tens Gerät gefährlich ?

Wenn das Gerät sachgemäß verwendet wird, nachdem optimaler Weise eine Einweisung durch den Arzt erfolgt ist, verläuft dessen Anwendung eigentlich gefahrlos. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Herzschrittmacher, sonstige elektrische und metallische Implantate getragen werden. Außerdem sollten Schwangere und Epileptiker Reizstromgeräte meiden. Elektroden werden nicht auf wunde oder entzündete Hautstellen geklebt oder direkt über kranken Organen verwendet. Zudem sind die Augenpartie und der Hals und obere Brustbereich nicht für eine Behandlung geeignet. Hier befindet sich das Herz und die Halsschlagader. Reizstrom in dieser Region kann zu Funktionsstörungen des Herzens führen. Werden diese wichtigen Nutzungshinweise beachtet, gelten TENS Geräte als sehr sicher und unproblematisch.

Welche Nebenwirkungen sind möglich ?

TENS Geräte gelten allgemein als nebenwirkungsarm. Leicht Hautirritationen aufgrund der Wärme und den Strom selbst treten manchmal auf. Selten kann es passieren, dass diese Geräte das Kind im Mutterleib schädigen, Sehstörungen auftreten oder Herzrhythmusstörungen induziert werden. Ist die Stromstärke zu hoch eingestellt, können Verbrennungen und Verätzungen der Haut auftreten. Elektrodenmaterialien können außerdem allergische Reaktionen auslösen. TENS Geräte werden somit meist nur dann gefährlich, wenn sie unsachgemäß verwendet werden. Lesen Sie daher vor Benutzung die beigelegte Bedienungsanleitung und besuchen Sie bei Fragen oder Unsicherheiten vorher Ihren Arzt, um mit ihm gemeinsam eine TENS Therapie abzusprechen. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Wie oft sollte eine Anwendung erfolgen?

Die Häufigkeit der Anwendungen hängt primär vom Beschwerdebild und der Verträglichkeit der Methode ab. Das Gerät sollte demnach so häufig verwendet werden, wie es Ihnen Ihr Therapeut anordnet. Eine Sitzung dauert dabei zwischen 20 Minuten und einer Stunde. Zur leichten Entspannungsstimulation bzw. -massage kann das Gerät uneingeschränkt benutzt werden. Achten Sie aber auch hierbei auf die Anweisungen der Bedienungsanleitung und Ihres Therapeuten.

Bezahlt meine Krankenkasse?

In manchen Fällen übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Anschaffungs- oder Mietkosten eines Gerätes. Dies ist vor allem von der Diagnose und der Krankenkasse selbst abhängig. Auch das Gerät spielt eine Rolle. Wenn Sie für Ihren Fall genau wissen wollen, ob die Krankenkasse übernimmt, fragen Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse oder indirekt über Ihren Arzt nach.